Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
kostenloser Versand ab 100 €
Qualität seit 1947

Polyethylen

Definition

PE, kurz für Polyethylen, ist einer der weltweit am häufigsten eingesetzten Kunststoffe. Er besteht chemisch ausschließlich aus Kohlenstoff und Wasserstoff und wird aus dem Rohstoff Naphtha gewonnen, das durch Cracken aus Erdöl hergestellt wird. Anschließend wird das Ethylen polymerisiert und zu Granulat verarbeitet – dem Grundstoff für Folien, Beutel und zahlreiche Verpackungsprodukte.


Eigenschaften

Polyethylen (PE) ist ein widerstandsfähiger, flexibler und wasserabweisender Kunststoff, der sich durch hohe Reißfestigkeit, Temperaturbeständigkeit und chemische Resistenz auszeichnet. Das Material ist geschmacks- und geruchsneutral, transparent bis transluzent und lässt sich je nach Bedarf einfärben oder durch Additive funktional anpassen. Aufgrund seiner vielseitigen Eigenschaften wird PE häufig für Verpackungen wie Folien, Beutel oder technische Schutzmaterialien eingesetzt.


Polyethylen-Typen und ihre Einsatzbereiche

Polyethylen wird je nach Herstellungsprozess in unterschiedliche Typen eingeteilt, die sich vor allem durch ihre Dichte und ihre mechanischen Eigenschaften unterscheiden:


LDPE (Low Density Polyethylen)

LDPE (Low Density Polyethylen) ist ein weiches, elastisches und vergleichsweise geräuscharmes Material. Es lässt sich sehr stark dehnen, bleibt flexibel und eignet sich daher ideal für verschiedenste Verpackungsanwendungen wie Flachbeutel, Druckverschlussbeutel, Schaumbeutel oder Schrumpffolien. LDPE wird häufig lebensmittelecht produziert und ist damit besonders gut für lose Waren, Schüttgut oder empfindliche Produkte geeignet.


HDPE (High Density Polyethylen)

HDPE besitzt im Vergleich zu LDPE eine deutlich höhere Dichte und wirkt dadurch härter, stabiler und weniger dehnbar. Das Material ist sehr durchstoßfest und eignet sich ideal für Verpackungen, die eine hohe Formstabilität benötigen. Typische Produkte aus HDPE sind Folienbeutel wie praktische Abreißbeutel sowie robuste Tragetaschen. Trotz seiner Festigkeit kann HDPE auch als hauchdünne Folie verarbeitet werden, bleibt dabei jedoch lauter und weniger flexibel als LDPE.


LLDPE (Linear Low Density Polyethylen)

LLDPE ist die elastischste und dehnbarste Variante unter den Polyethylen-Typen. Es kombiniert hohe Flexibilität mit beeindruckender Reißfestigkeit und ist damit bestens geeignet für Stretchfolien – sowohl für Maschinenstretchfolie als auch für Handstretchfolie. LLDPE kann je nach Herstellung extreme Dehnwerte erreichen und ermöglicht eine besonders sichere und eng anliegende Palettenstabilisierung.


Ist PE umweltfreundlich?

PE ist recycelbar, enthält keine Weichmacher oder Schwermetalle und kann bei der thermischen Verwertung nahezu rückstandsfrei verbrannt werden.

Vorteile: 

  • lösungsmittelfreie Herstellung
  • geringe Schadstoffbelastung
  • gut wiederverwendbar

Nachteile:

  • nicht biologisch abbaubar
  • je nach Einsatz nicht immer sortenrein recycelbar

Im Vergleich zu anderen Kunststoffen (z. B. PVC) gilt PE jedoch als umweltverträglicher.


PE im Versand


  • Für den Einsatz in Lager, Transport und Export eignen sich besonders stabile Kunststoffpaletten aus PE, die langlebig, hygienisch und feuchtigkeitsbeständig sind -> Kunststoffpaletten aus PE kaufen
  • Für leichte bis mittelschwere Produkte werden häufig Flachbeutel aus LDPE verwendet, die flexibel, reißfest und vielseitig einsetzbar sind -> Flachbeutel aus LPDE kaufen
  • Stretchfolien aus PE bieten durch ihre extreme Dehnbarkeit eine hervorragende Ladungssicherung für Paletten -> Stretchfolie aus PE kaufen